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đŸ“» Kommunikation im Katastrophenfall

Wenn Internet und Handy ausfallen: Funk, Radio und alternative Netze

🚹 Kommunikation ist lebenswichtig: In KatastrophenfĂ€llen fĂ€llt oft Internet und Mobilfunk aus. Alternative Kommunikationswege sind essenziell fĂŒr Koordination und Rettung.

1. Das Kommunikationsproblem im Katastrophenfall

Typische AusfÀlle:

2. Überlebende Kommunikationswege

MethodeReichweiteStrombedarfBesonderheit
Katastrophenradio (UKW)RegionalBatterie/KurbelNINA, WDR, hr-info senden Warnungen
CB-Funk (27 MHz)5-20 km12V / NetzKeine Lizenz nötig, 80 KanÀle
PMR-Funk (446 MHz)1-5 kmBatterie/AAAWalkie-Talkie, 16 KanÀle, frei
AmateurfunkWeltweit12V / NetzLizenz nötig, aber zuverlÀssigstes System
Messenger (Mesh)1-3 kmSmartphone-AkkuBridgefy, Briar ohne Internet
SMS statt AnrufNetzabhÀngigMinimalSMS brauchen weniger Bandbreite
Sirene / Trillerpfeife500mKeinerAlarmsignal, Standortmarkierung

3. Katastrophenradio – Die Basis

Ein batteriebetriebenes UKW-Radio ist die wichtigste Kommunikationsquelle:

4. CB-Funk & PMR fĂŒr die Nachbarschaft

5. Amateurfunk – Die Königsdisziplin

Amateurfunk ("Ham Radio") ist das zuverlÀssigste Kommunikationsmittel in Katastrophen:

6. Messenger ohne Internet

7. Kommunikationsplan erstellen

  1. Familien-Treffpunkt festlegen: Wo treffen wir uns wenn alles ausfÀllt?
  2. Out-of-Area-Kontakt: Jemand außerhalb des Katastrophengebiets, der Nachrichten weiterleitet
  3. Kurze Nachrichten: "Sicher. Bei Oma. 14 Uhr." – Wenig Bandbreite, schnell verstĂ€ndlich
  4. Zeitfenster: TĂ€glich um 8:00 und 20:00 Funk-Kontakt (spart Energie)
  5. Code-Wörter: FĂŒr sensible Informationen (z.B. "Apfel" = Haus sicher)

8. Checkliste: Kommunikation